Für Medizinprodukte, Implantate und Sterilgut: Etiketten, die Sattdampf, Kondensat und Vakuumphasen überstehen – auf Aluminiumverpackungen, Sterilisationsvlies und Containern. Mit Harz-Farbband bleibt jeder Code scannbar.
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Viele Medizinprodukte und Implantate stecken in Aluminiumverpackungen. Von außen sieht man den Inhalt nicht – das Etikett ist die einzige Kennzeichnung. Steht darauf nach dem Autoklaven nicht mehr lesbar, was in der Packung ist, ist das Produkt unbrauchbar.
Genau dafür ist unser Sterilisationsetikett gemacht: Es wird vor der Dampfsterilisation auf die Aluminiumverpackung geklebt und muss danach noch genauso aussehen wie vorher.
Geeignet für Dampfsterilisation bei 121 °C und 134 °C. Testen Sie das Etikett auf Ihrer Verpackung und in Ihrem validierten Zyklus – das Musterset ist kostenlos.



Jedes Sterilisationsverfahren belastet das Etikett anders: Dampf bringt Feuchte und Druckwechsel, Heißluft lange trockene Hitze, Ethylenoxid Gas und Feuchte, Strahlung lässt Materialien altern, und Wasserstoffperoxid verträgt kein Papier. Deshalb stimmen wir Obermaterial, Klebstoff und Farbband auf Ihr Verfahren ab.
| Verfahren | Typische Bedingungen | Was das Etikett aushalten muss | Unser Etikett |
|---|---|---|---|
| Dampfsterilisation (Autoklav) EN ISO 17665 |
121 °C oder 134 °C, gesättigter Dampf, Vakuum- und Trocknungsphasen | Feuchte, Hitze, Druckwechsel – das Etikett darf sich nicht wellen oder ablösen, der Code nicht verschwimmen | geeignet Pharma-Papieretikett mit UV-Schutzlack und Harz-Farbband |
| Heißluftsterilisation Ph. Eur. |
z. B. 160 °C für 2 h oder 180 °C für 30 min; zur Depyrogenisierung über 250 °C | lange trockene Hitze – Papier und Standardkleber vergilben und verspröden | auf Anfrage Hochtemperatur-Etikett aus Polyimid mit Spezialkleber |
| Ethylenoxid (EO) EN ISO 11135 |
ca. 37–63 °C, hohe Luftfeuchte, Vakuum, Gas | Gas und Feuchte; das Etikett darf den Gasaustausch durch die Papierseite der Verpackung nicht behindern | testen Pharma-Papieretikett oder PE-/PP-Folienetikett, außerhalb der Siegelnaht |
| Gamma- und Elektronenstrahl (E-Beam) EN ISO 11137 |
typisch 25–50 kGy | Strahlung lässt Papier vergilben und manche Kunststoffe und Kleber verspröden | auf Anfrage Folienetikett (PE oder PET) mit strahlungsstabilem Kleber und Harz-Farbband |
| Wasserstoffperoxid (H2O2-Plasma / VH2O2) EN ISO 22441 |
ca. 45–55 °C, Vakuum | Papier (Cellulose) nimmt das Peroxid auf – das kann den Zyklus abbrechen. Nur cellulosefreie Materialien | kein Papier! Synthetisches Folienetikett (PP, PE oder PET) mit Harz-Farbband |
| Formaldehyd (NTDF) EN ISO 25424 |
ca. 60–80 °C, Unterdruck, Formaldehyd-Dampf | Feuchte und Chemikalie bei mittlerer Temperatur | testen Pharma-Papieretikett oder Folienetikett |
Angegebene Bedingungen sind typische Werte. Maßgeblich ist der validierte Prozess beim Anwender – testen Sie das Etikett mit unserem kostenlosen Musterset in Ihrem eigenen Zyklus.





Sterilisationsverfahren – ein Ansprechpartner für Etikett, Farbband und Drucker
Unser Pharma-Papieretikett ist auf die Belastungen im Gesundheitswesen ausgelegt – vom Autoklaven bis zum Scanner am Point of Care.
Geeignet für Dampfsterilisationsprozesse bei 121 °C und 134 °C nach EN ISO 17665. Etikett, Druckbild und Klebstoff bleiben intakt und lesbar.
Hält Trocknungsphasen und kurzzeitiger Hitzebelastung stand. Kein Verfärben, kein Ablösen, keine Kleberückstände auf dem Sterilgut.
Der UV-Lack schützt die Oberfläche vor Abrieb, Feuchtigkeit und gängigen Desinfektionsmitteln (z. B. Isopropanol 70 %) – das Druckbild bleibt über die gesamte Haltbarkeit scannbar.
Glatte, druckoptimierte Oberfläche für GS1-DataMatrix, GS1-128 und QR-Codes. Ausgelegt auf eine Druckqualität nach ISO/IEC 15415 von mindestens 1,5 (Klasse C).
Permanenter Haftkleber für Glas, Kunststoffe (PP, PE, PET), Sterilisationsvlies und Papier-Folien-Verpackungen. Für Containeretiketten auf Anfrage auch rückstandsfrei ablösbar.
Chargenrückverfolgung je Rolle, Material- und Konformitätserklärungen auf Anfrage – für Ihre Lieferantenqualifizierung und Ihr QM-System.

Etiketten in der Sterilgutaufbereitung müssen Dampf, Druck, Vakuumphasen und Temperaturwechsel aushalten. Normale Papieretiketten wellen sich, der Kleber löst sich oder das Druckbild verschwimmt. Unser Pharma-Papieretikett ist genau dafür ausgelegt.
Hinweis: Die Eignung hängt vom konkreten Sterilisationsverfahren und vom Untergrund ab. Wir empfehlen, das Etikett im eigenen Prozess mit unserem kostenlosen Musterset zu validieren.
Ein Material für die wichtigsten Anwendungen in Pharma, Medizintechnik und Klinik: hochweißes Papier mit UV-Schutzlack, speziell für den Thermotransferdruck entwickelt. Lieferbar als Rollenware in Ihrem Wunschformat – unbedruckt oder mit Vordruck (Logo, Symbole, Farbfelder).
| Technische Daten | |
|---|---|
| Obermaterial | hochweißes Papier mit UV-Schutzlack |
| Klebstoff | permanenter Haftkleber, sterilisationsbeständig |
| Trägermaterial | silikonisiertes Trägerpapier (Glassine) |
| Druckverfahren | Thermotransfer (empfohlen: Wachs-Harz oder Harz) |
| Sterilisation | Dampf 121 °C / 134 °C |
| Beständigkeit | Abrieb, Feuchtigkeit, Isopropanol 70 % |
| Formate | nach Wunsch, Kern 25 / 40 / 76 mm |
| Lieferzeit | mindestens 2 Wochen |

Welche Angaben auf ein Etikett gehören, legt der Hersteller des Arzneimittels oder Medizinprodukts fest. Unsere Aufgabe: ein Etikett zu liefern, auf dem diese Angaben dauerhaft, sicher und maschinenlesbar stehen.
| Regelwerk | Was es für das Etikett bedeutet | Unser Beitrag |
|---|---|---|
| EU-MDR (VO (EU) 2017/745) und IVDR (VO (EU) 2017/746) | Pflicht zur Kennzeichnung mit UDI (Unique Device Identification): maschinenlesbar (AIDC, z. B. GS1-DataMatrix oder GS1-128) und in Klarschrift (HRI) mit UDI-DI und Produktionsdaten wie LOT, Seriennummer und Verfallsdatum. Für alle Risikoklassen inzwischen verpflichtend. | Etikettenmaterial und Farbband für dauerhaft scannbare UDI-Codes – auch nach Sterilisation und Desinfektion. |
| Fälschungsschutz-Richtlinie 2011/62/EU und Delegierte VO (EU) 2016/161 | Verschreibungspflichtige Arzneimittel tragen ein individuelles Erkennungsmerkmal als Data Matrix (Produktcode, Seriennummer, Charge, Verfalldatum) mit einer Druckqualität von mindestens 1,5 nach ISO/IEC 15415, plus eine Vorrichtung gegen Manipulation (Erstöffnungsschutz). | Oberfläche für hohe Data-Matrix-Druckqualität; Siegel-/Erstöffnungsetiketten nach EN ISO 21976 auf Anfrage. |
| EN ISO 15223-1 und EN ISO 20417 | Einheitliche Symbole (z. B. STERILE, LOT, REF, Hersteller, Verwendbar bis) und Vorgaben zu den vom Hersteller bereitgestellten Informationen. | Feine Symbole und kleine Schriftgrade werden mit unserem Harz-Farbband randscharf gedruckt. |
| EN ISO 11607-1/-2 | Anforderungen an Sterilbarrieresysteme: Kennzeichnungen dürfen die Barriere nicht beeinträchtigen und müssen den Sterilisationsprozess überstehen. | Etikett für Sterilgutverpackungen, getestet im Dampfprozess; Prüfnachweis auf Anfrage. |
| EN ISO 17665 (Dampf), EN ISO 11135 (Ethylenoxid), EN ISO 11137 (Strahlung) | Normen für die Validierung der Sterilisationsverfahren beim Anwender. | Passendes Etikett je Verfahren – siehe Sterilisationsverfahren. Eignung für EO, Gamma, H2O2: auf Anfrage. |
| EU-GMP-Leitfaden (EudraLex Band 4, Kap. 5) und ISO 15378 | Packmittel und Etiketten sind GMP-relevant: qualifizierte Lieferanten, Spezifikationen, Chargenkontrolle, sichere Handhabung bedruckter Packmittel. | Spezifikationen, Chargenrückverfolgung und Erklärungen für Ihre Lieferantenqualifizierung. |
| REACH (VO (EG) 1907/2006) und RoHS | Keine besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC) oberhalb der Grenzwerte. | REACH-Erklärung auf Anfrage. |
Die Verantwortung für Inhalt, Gestaltung und Validierung der Kennzeichnung liegt beim Inverkehrbringer des Arzneimittels bzw. Medizinprodukts. Wir unterstützen Sie mit geeignetem Material, Musterrollen und Dokumentation.
Erst die Kombination aus Etikett und Farbband entscheidet über Beständigkeit und Barcode-Qualität. Wir liefern drei Qualitäten, abgestimmt auf unsere Etiketten – auf Wunsch auch lebensmittelunbedenklich.


Der wirtschaftliche Allrounder für Papieretiketten.
Die Balance aus Druckbild und Beständigkeit.
Höchste Beständigkeit für extreme Bedingungen.
Für Lebensmittel-, Fleisch- und Käseetiketten liefern wir Thermotransferbänder in lebensmittelunbedenklicher Ausführung – in Wachs- und Wachs-Harz-Qualität, Harz auf Anfrage. Ideal in Kombination mit unseren Fleisch- und Lebensmitteletiketten.

Testen Sie unser Sterilisationsetikett auf Ihrer Verpackung und in Ihrem Autoklaven. Das Musterset enthält:

Wählen Sie Ihr Anliegen – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Lieber direkt sprechen? 02224 – 90172-0 · info@data-label.de

Serialisierungsetiketten mit DataMatrix, PZN- und Packungsgrößen-Etiketten und Siegeletiketten für die Faltschachtel finden Sie auf unserer Seite zur Außenverpackung.
Die wichtigsten Antworten auf einen Blick. Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: 02224 – 90172-0.
Für die Dampfsterilisation bei 121 °C oder 134 °C brauchen Sie ein Etikett, dessen Obermaterial, Klebstoff und Druckbild Sattdampf, Kondensat, Vakuumphasen und Trocknung überstehen. Data-Label liefert dafür ein Sterilisationsetikett mit UV-Schutzlack, bedruckt mit Harz-Thermotransferband. Es bleibt fest kleben, wellt sich nicht und der Barcode bleibt scannbar.
Ja, wenn Klebstoff und Material dafür ausgelegt sind. Aluminiumfolie ist glatt und nimmt keine Feuchtigkeit auf – im Autoklaven bildet sich Kondensat genau an der Klebefläche. Unser Sterilisationsetikett haftet auf Aluminium auch nach dem Zyklus ohne abstehende Ecken. Wichtig: Etikett auf die saubere, trockene Verpackung kleben, fest andrücken und vor dem Zyklus anhaften lassen.
Bei Aluminiumverpackungen sieht man den Inhalt von außen nicht. Das Etikett mit REF, LOT, Verfalldatum und UDI-Code ist die einzige Kennzeichnung. Ist es nach der Sterilisation unleserlich oder löst es sich, lässt sich das Produkt nicht mehr eindeutig zuordnen – und darf nicht verwendet werden.
Bewährt haben sich schmale Formate wie 80 × 30 mm: Darauf passen ein DataMatrix-Code und drei bis vier Zeilen Klartext für REF, LOT und Verfalldatum. Wir fertigen jedes Wunschformat als Rollenware mit passendem Kern für Ihren Drucker.
Ja, mit dem richtigen Farbband. Für die Dampfsterilisation drucken Sie mit Harz-Thermotransferband – Wachs- und Wachs-Harz-Bänder können im Dampf verschmieren. Mit Harz bleiben DataMatrix-Code und Klartext nach dem Zyklus scharf und scannbar.
Unser Sterilisationsetikett ist für 121 °C und 134 °C ausgelegt. Da Zyklen, Haltezeiten und Verpackungen variieren, empfehlen wir einen Test mit unserem kostenlosen Musterset in Ihrem validierten Prozess.
Für Ethylenoxid eignen sich Papier- oder PE-/PP-Folienetiketten, für Gamma- und Elektronenstrahl vor allem Folienetiketten aus PE oder PET mit strahlungsstabilem Kleber. Gedruckt wird mit Harz-Farbband. Da Prozesse unterschiedlich sind, testen Sie das Etikett am besten mit unserem kostenlosen Musterset.
Nein. Papier enthält Cellulose, die Wasserstoffperoxid aufnimmt – das kann den Sterilisationszyklus abbrechen. Für H2O2-Plasma und VH2O2 brauchen Sie cellulosefreie Folienetiketten aus PP, PE oder PET.
Bei Heißluft mit 160 bis 180 °C über längere Zeit vergilben Papier und Standardkleber. Dafür gibt es Hochtemperatur-Etiketten aus Polyimid mit Spezialkleber. Nennen Sie uns Temperatur und Dauer – wir empfehlen das passende Material.
Konform sein muss die Kennzeichnung des Medizinprodukts – dafür ist der Hersteller verantwortlich. Data-Label liefert das Etikett, auf dem UDI, Symbole und Pflichtangaben auch nach der Sterilisation dauerhaft lesbar stehen, und unterstützt mit Datenblättern und Erklärungen.